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Probengeber für die Gaschromatographie | ||||
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| Inhalt | |||||
| Eigenschaften und Vorteile | |||||
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| Funktionsprinzip und Flußschema | |||||
| Das neuartige Purge and Trap Gerätekonzept erlaubt erstmals ein direktes Austreiben von flüchtigen Substanzen aus 20ml Probenflaschen, die mit festen oder flüssigen Proben gefüllt sein können. Dazu wird die Probenflasche in eine beheizte Probenaufnahme eingebracht, wobei eine lange und eine kurze Nadel durch das die Probenflasche verschließende Septum gestochen wird. Das Trägergas strömt durch die lange Nadel ein und führt alle flüchtigen Substanzen durch die kurze Nadel ab. Die ausgetriebenen Substanzen werden anschließend in einer mikrogepackten Trap durch Kryofokussierung aufkonzentriert und durch schnelle thermische Desorption von der Trap auf eine gaschromatographische Kapillarsäule quantitativ überführt. Durch das sichere Abscheiden des mit den Analyten ausgetriebene Wasser in einer geeigneten Wasserfalle können neben dem einfachen FID auch sehr empfindliche Detektortypen wie MS oder AED zum Einsatz kommen. Über eine austauschbare Probenschleife können zusätzlich interne Standards oder Reagentien zur Derivatisierung nichtflüchtiger Substanzen reproduzierbar in die Probenflaschen zudosiert werden. Nach dem Abarbeiten einer Probe werden die Nadeln und die Wasserfalle mit Trägergas rückgespült, wodurch Verunreinigungen und Wasser aus dem System entfernt und Verschleppungen verhindert werden. | |||||
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| Konventionelle Technik vs. "in vial purging" | |||||
| Nachfolgende Gegenüberstellung der konventionellen Purge and Trap Technik mit dem "in vial purging" des PTA3000 zeigt als besonderen Vorteil den optimierten Gaslauf während des Purgevorgangs: | |||||
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| Mikrogepackte Trap | |||||
| Die mit dem Purge and Trap System PTA3000 erreichbaren Trennleistungen und niedrigen Nachweisgrenzen basieren vor allem auf dem sehr kleinen Adsorbensvolumen der mikrogepackten Trap. In der stabilen Trap mit einem Außendurchmesser von 1/16" können unterschiedliche Adsorbentien (Chromosorb G HP, Tenax TA, ....) mikrogepackt werden. Mit allen Traps können unterschiedliche Substanzen sicher und reproduzierbar getrapt werden, wodurch der Einsatz von analytspezifischen Adsorbentien entfällt. Die minimale thermische Masse der Trap ermöglicht ein schnelles thermisches Desorbieren mit ca. 900°C/min, wodurch ausgezeichnete Peakformen erzielt werden. | |||||
| Kryofokussierung mit LN2, CO2 oder Peltierkühlung | |||||
| Die während
des Purgevorgangs ausgetriebenen Substanzen werden auf der mikrogepackten
Trap durch Kryofokussierung aufkonzentriert. Die Kühlung der Trap wird
durch verschiedene Kühltechniken erreicht: flüssiger Stickstoff LN2: - 160°C, 10l Dewar flüssiges Kohlendioxid CO2: -65°C, CO2-Flasche Peltierkühlung: -35°C, mit Kühlaggregat und Sensorüberwachung |
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| Verfügbare Wasserfallen | |||||
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Bei der Analyse von Wasser
oder Trinkwasser ist die Wasserabscheidung nach dem Purge-Vorgang von
großer Bedeutung. Entsprechend den nachzuweisenden Substanzen kann
die Abscheidung des Wassers analytabhängig mit unterschiedlichen
Wasserfallentechniken erfolgen: Die Wasserfallen halten reproduzierbar bis zu 99,98% Wasser zurück und ermöglichen somit eine perfekte Chromatographie. Da alle Wasserfallen auf der Geräteoberseite installiert werden, ist ein einfacher Austausch möglich. |
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| NEU
Mit der neuen Funktion "TransferTime" gelangt deutlich
weniger Wasser auf den Detektor. |
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| Analytische Leistungsdaten | |||||
| Die
Leistungsdaten basieren vor allem auf der kleinen Trap, der Kryofokussierung,
den kleinen Oberflächen, kurzen Gaswegen und dem "in-vial-purging".
Die Performance des Systems wird nachfolgend mittels Chromatogrammen und der Liste aller nachweisbaren Substanzen gezeigt: |
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| Wir können Sie bei unterschiedlichen Problemlösungen beraten und Ihnen Chromatogramme aus den Bereichen Lebensmittel-, Papier-, Kunststoff- und Wasseranalytik zusenden. | |||||
| Methodenerstellung | |||||
| Das intuitive Editieren der Methoden erfolgt dialoggeführt direkt am PTA3000 mit Hilfe der Folientastatur oder aber mit Hilfe des Methodeneditors PTAWIN am PC. Es können bis zu 30 Methoden im Probengeber gespeichert werden. Die möglichen Methodenparameter und die entsprechenden Eingabegrenzen werden aus der PTAWIN-Eingabemaske bzw. dem Eingabefeld ersichtlich. | |||||
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| Technische Daten | |||||
| Probenflaschen: | Anzahl: 20; Volumen: 20ml; Abmessungen: D=23mm; H=79mm; Septen: Silikon-PTFE (ultra low bleed) | ||||
| Trap: | Durchmesser: 1/16" GLT-Rohr; unterschiedliche Adsorbentien (Chromosorb, Tenax...) | ||||
| Schnittstellen und Steuerleitungen: | RS232; GC-Ready; GC-Start; PTA-Ready |
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| Elektr. Steuerung / Datenanzeige: | 16bit Prozessor; 512k RAM; 128k ROM; Grafikdisplay 240x128 Pixel | ||||
| Aufstellbedingungen: | Stromversorgung: 230V; 50 Hz; Leistungsaufnahme: 450VA; Gewicht: 20 kg; Abmessungen: 41 x 33 x 39 cm (BxHxT); Umgebungstemperatur: 15-25°C | ||||
| GC-Anschluß: | über Transferline oder Direktanschluß | ||||
| Hilfsgase: | Trägergas: He 5.0; LN2 oder CO2; N2 trocken | ||||
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| Fa. Axel Semrau GmbH http://www.axelsemrau.de | |||||
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